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Liebe Journey-InteressentInnen,
wenn ich mir heute das Zusammenleben mit meinen Kindern ansehe, das Verhältnis zu meinem Partner, mein Auftreten im Beruf und meine Einstellung zum Leben im Allgemeinen, kann ich gar nicht glauben, dass der Besuch meines ersten Journey Intensive Seminars noch nicht einmal ein Jahr zurück liegt. So viel hat sich verändert seither, ist leichter, entspannter, schöner geworden.
Ich bin so restlos begeistert von dieser Methode, dass ich dem Journey-Team vorgeschlagen habe, an Sie, die Sie bereits Interesse an „The Journey“ bekundet haben, diesen Brief zu schreiben – aus meiner ganz persönlichen und „normalen“ Sicht heraus.
Im Nachhinein weiß ich nun, dass sich der Besuch meines ersten Journey Intensiv Seminars mehr als gelohnt hat, doch vorher sah ich das ganz und gar nicht so. m Gegenteil, wäre meine Freundin nicht so hartnäckig gewesen und hätte mich förmlich dorthin „geschleift“, ich wäre nicht dort angekommen.
Brandon Bays’ Buch „The Journey – Der Highway zur Seele“ hatte mir zwar gut gefallen, aber das war kein Grund für mich, die Autorin persönlich kennen lernen zu wollen. Ich konnte mir auch überhaupt nicht vorstellen, dass das, wovon sie in ihrem Buch spricht, nämlich dass man mithilfe dieser Methode Kontakt zu seinem wahren Selbst gelangen könnte, bei jedem funktioniert. Und bei mir schon mal gar nicht, so kopflastig wie ich war, dachte ich.
Jede Menge Argumente führte ich meiner Freundin gegenüber an, warum ich nicht zu dem Seminar wollte – zeitlich passte es nicht so gut, ein Kind war leicht erkältet, die Wohnung müsste dringend mal wieder gründlich aufgeräumt werden und der Steuerberater wartete schon seit Ewigkeiten auf die Unterlagen für die Einkommensteuer... Jede Menge Argumente hatte sich mein Kopf ausgedacht, um zu verschleiern, dass er schlicht und ergreifend Angst davor hatte, womöglich mit „Altlasten“ konfrontiert würde, die er so lange schon erfolgreich verdrängt hatte.
Das geschah dann auch tatsächlich, aber ganz und gar nicht so, wie es sich mein Verstand ausgemalt hatte. Denn der hatte mich im Vorfeld mit wahren Horrorszenarien bombardiert, wie furchtbar und unerträglich es sein würde. Jahrelang hatte er mich mit dieser Angst fest im Griff.
Schon lange zuvor spürte ich so etwas wie eine Sehnsucht, die mich „nach Hause“ zu rufen schien, weshalb ich Seminar um Seminar besuchte. Doch während bei den anderen Seminarteilnehmern Dämme brachen, baute ich meinen nur noch höher, solche Angst hatte ich vor eventuell aufkommenden Gefühlen.
Ganz anders war es dann bei meinem ersten Journey Intensiv Seminar: Schon die Art und Weise, wie meine Freundin und ich begrüßt wurden, begeisterte mich. Das war keine aufgesetzte Freude, uns zu sehen, nein, diese Freude war echt, das war deutlich spürbar. Heute weiß ich, dass die vielen Helfer, die die Seminarteilnehmer betreuen, Journey Practitioner sind, in der Ausbildung dazu oder zumindest ein Journey Intensiv Seminar besucht haben. Sie alle haben daher bereits selbst erfahren, wie befreiend und transformierend dieses Seminar ist und freuen sich für jeden, der diesen Weg nun auch beschreitet.
Mit ihrer Freude und Liebe schaffen sie eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohl fühlt. Aber sie tun noch mehr: Jeder von ihnen – auch Brandon Bays selbst – öffnet sich völlig. Niemand verstellt sich hier, niemand trägt eine „Rüstung“, niemand verbirgt sich hinter Mauern. Eine solche Atmosphäre vollkommener Offenheit hatte ich noch nie zuvor erlebt, und in ihr konnte selbst ich mich nun endlich, endlich öffnen.
In den „Journeys“ dann geschah das, wovor ich zum einen so furchtbare Angst gehabt hatte und zum anderen, was ich für unmöglich gehalten hatte: Schicht für Schicht, Gefühl für Gefühl reiste ich tiefer, bis ich an einem Punkt angekommen war, von dem ich instinktiv wusste, dass er es war, der heute „angesehen werden wollte“. Es handelte sich dabei um eine Situation, die ich als kleines Mädchen mit meinem Vater erlebt hatte und die mir damals sehr, sehr wehgetan hatte. – Ich konnte den Schmerz zulassen und habe dabei deutlich gespürt, dass es der „alte“ Schmerz von damals war, der noch immer in mir steckte. Indem ich ihn zulassen konnte, ohne mich gegen ihn zu wehren oder ihn zu unterdrücken, fand ich mitten in ihm, so paradox es sich auch anhören mag, tiefen Frieden.
Doch ich „reiste“ noch tiefer, dorthin, wovon ich angenommen hatte, dass ich das nie „schaffen“ würde: In reines Sein. – Und in eben diesem Bewusstsein „reiste“ ich zurück zu der Situation mit meinem Vater, dem ich nun in Liebe begegnen konnte.
Für jemanden, der so etwas noch nicht erlebt hat, mag sich das verrückt anhören, aber doch war es so: Ich konnte das fühlen, was mein Vater empfand und war in diesen Momenten das kleine Mädchen, das damals so verletzt war. Ich konnte meinen Vater nun verstehen, und – das ist das Wichtigste – ich konnte ihm aus tiefstem Herzen verzeihen.
Verzeihen zu können, ist für mich das Schönste überhaupt. Jahrzehntelang schimpfte, wetterte und litt ich. Und nun war ich auf einmal frei! – Frei von Schuldzuweisungen, aber auch frei von Selbstvorwürfen. Ich hatte vermeintlich nur ein Problem an der Wurzel ausgegraben, aber damit fiel ein ganzer Rattenschwanz anderer gleich mit weg.
Mein Leben hat sich seit dem Besuch dieses Seminars so sehr zum Positiven verändert, dass ich es noch immer nicht fassen kann. Ich kann Ihnen daher nur aus tiefstem Herzen empfehlen, sich – so wie ich – über Ihre Zweifel hinwegzusetzen und stattdessen dem zu vertrauen, das Sie einst dazu veranlasste, sich für „The Journey“ zu interessieren. |